PIK LENIN EXPEDITION
Reiseart: Höhenbergsteigen
Dauer: 24 Tage
Höhe: 7134 m
Land/Region: Kirgistan, Pamir Gebirge
Preis: ab 4´850- CHF/P.p
Teilnehmer: 2-10
Daten
oder auf Anfrage
Der Pik Ibn Sina, weithin bekannt als Pik Lenin, erhebt sich majestätisch auf 7134 Meter über dem Trans-Alai-Gebirge im südlichen Kirgistan. Als fünfthöchster Gipfel des gewaltigen Pamir-Massivs und höchste Erhebung der Transalai-Kette zieht dieser legendäre Berg Jahr für Jahr ambitionierte Bergsteiger aus aller Welt in seinen Bann. Wenn du davon träumst, deinen ersten Siebentausender zu bezwingen, bietet dir diese 23-tägige Expedition die perfekte Gelegenheit dazu.
Anforderungen:
Besteigung
Extrem anstrengend
Vorerfahrung Höhenbergsteigen
Erfahrung notwendig. Weitere Besteigungen auf über 6000 m mit alpinistischer Komponente werden vorausgesetzt.
Fitness
Fit für lange Aufstiege und das tragen von schwerem Gepäck, über 14Kg
Alpintechnik
Erfahrung notwendig
Der Pik Lenin: legendärer Schneeleoparden-Gipfel auf den Dächern des Pamirs
Deine Expedition ins Herz Zentralasiens
Der Pik Lenin gehört zu den fünf prestigeträchtigen Gipfeln, deren Besteigung mit dem begehrten Schneeleoparden-Orden ausgezeichnet wird. Eine Ehrung aus der Sowjetzeit für jene Bergsteiger, die alle fünf Siebentausender auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR bezwungen haben. Gemeinsam mit dem Pik Kommunismus (7495 m), dem Pik Korschenevskaya (7105 m), dem Chan Tengri (7010 m) und dem Pik Pobeda (7439 m) bildet er diese exklusive Runde.
Die Geschichte des Berges ist ebenso faszinierend wie seine Höhe. 1871 von dem russischen Forscher Alexei Pawlowitsch Fedtschenko entdeckt, trug er zunächst den Namen Pik Kaufmann. Die Erstbesteigung am 25. September 1928 durch Karl Wien, Eugen Allwein und Erwin Schneider im Rahmen einer deutsch-sowjetischen Expedition stellte damals einen Höhenweltrekord auf. Erst 1958 bezwang mit Jekaterina Mamlejewa die erste sowjetische Bergsteigerin einen Siebentausender: eben diesen Berg. Heute trägt er offiziell den Namen Pik Ibn Sina, zu Ehren des persischen Gelehrten Avicenna, während er im Volksmund weiterhin als Pik Lenin bekannt ist.
Der Pik Lenin ist mehr als nur ein Berg. Er ist ein Tor zu einer der grossartigsten Gebirgslandschaften der Erde und ein perfekter Einstieg ins Höhenbergsteigen für ambitionierte Alpinisten. Mit seiner guten Erreichbarkeit, der exzellenten Infrastruktur und der vergleichsweise moderaten technischen Schwierigkeit bietet er dir die einmalige Chance, dich auf über 7000 Meter zu wagen.
Dein Weg zum Schneeleoparden: Von Bishkek in die Alai-Hochebene
Deine Reise beginnt in Bishkek, der pulsierenden Hauptstadt Kirgistans. Von dort geht es weiter nach Osh, der zweitgrössten Stadt des Landes mit etwa 364’000 Einwohnern und kulturellem Zentrum der mongolischstämmigen Bevölkerung. Der über 3000 Jahre alte Basar von Osh (UNESCO-Welterbe) und weit über die Grenzen Kirgistans hinaus bekannt, lädt dich zu letzten Einkäufen ein, bevor das eigentliche Abenteuer beginnt.
Die spektakuläre Fahrt über zwei Pässe führt dich durch unwegsames Gelände, vorbei an mehreren Flussquerungen, bis du erstmals das gesamte Pamir-Gebirge in seiner überwältigenden Pracht erblickst. Nach etwa drei Stunden durch gut durchgeschütteltes Terrain erreichst du das Basislager Achik Tash auf 3650 bis 3700 Metern Höhe: dein Zuhause für die kommende Zeit.
Lenin Pik Expedition
In diesem Gebiet Zentralasiens stösst du nicht nur auf himmlische Aussichten und anspruchsvolle Berge, sondern auch auf die lokale Kultur und Küche, sowie auf besonders dünne Luft ;).
Deine Vorteile mit Exped Tribe:
Lokaler und mehrsprachiger Bergführer
Support Mitglied
das die Reise mit professionellen Aufnahmen dokumentiert und auf dein Wohlbefinden schaut. Du erhältst im Nachhinein Drohnenvideos, Fotos u. v. m. als Erinnerung an dein Abenteuer
Kleine Gruppen
von max. 8 Teilnehmer. Erhöhte Flexibilität, familiäre Stimmung und harmonisches Beisammensein Dank kleiner Gruppengrösse. Wir geben unser Bestes, um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer ein unglaubliches Abenteuer erleben! Wir führen Erwartungstelefonate durch und poolen Teilnehmer zusammen, die ähnliche Erwartungen und Fähigkeiten haben. Wir nehmen gerne Sonderwünsche entgegen!
Vegetarier willkommen
Bei uns gibt es alpine Gourmet Küche, ganz ohne Fleisch/Fisch!
Co2 Kompensation
Pflanzung von mehreren Bäumen pro Teilnehmer. Du erhältst ein Zertifikat der gepflanzten Bäume und kannst somit ihr Wachstum verfolgen
Testmaterial
Kostengünstige Testmaterialien von unseren Partnerfirmen wie Skitouren Sets, Lawinenairbags u.v.m steht zur Verfügung
Geplanter Ablauf der Expedition am Pik Lenin
Tag 1-2: Ankunft in Bishkek und weiter nach Osh, Kyrgyzstan
Flug nach Bishkek: Unser Abenteuer beginnt mit dem Flug nach Bishkek, der Hauptstadt Kirgistans. Bishkek liegt auf etwa 800 Metern Höhe und bietet bereits von hier aus einen atemberaubenden Blick auf die schneebedeckten Gipfel des Tienschan-Gebirges, ein eindrucksvoller Auftakt unserer Reise. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel lernen wir uns kennen und stimmen uns auf die kommende Expedition ein.
Inlandsflug nach Osh und Transfer ins Basislager Achik Tash Nach dem Frühstück fliegen wir in den Süden Kirgistans nach Osh (2500 m), an die Grenze zu Usbekistan. Hier erwartet uns die grösstenteils mongolischen Ursprungs abstammende Bevölkerung. Nach einem kurzen Transfer zum Hotel besuchen wir am Nachmittag den über die Grenzen Kirgistans hinaus bekannten Basar. Auf dem Markt tätigen wir letzte Einkäufe für die Expedition. Den Abend verbringen wir in einem gemütlichen Restaurant im Park der Stadt, bevor wir die Nacht im Hotel verbringen.
Inlandsflug nach Osh und Transfer ins Basislager Achik Tash:
Nach dem Frühstück fliegen wir in den Süden Kirgistans nach Osh (2500 m), an die Grenze zu Usbekistan. Hier erwartet uns die grösstenteils mongolischen Ursprungs abstammende Bevölkerung. Nach einem kurzen Transfer zum Hotel besuchen wir am Nachmittag den über die Grenzen Kirgistans hinaus bekannten Basar. Auf dem Markt tätigen wir letzte Einkäufe für die Expedition. Den Abend verbringen wir in einem gemütlichen Restaurant im Park der Stadt, bevor wir die Nacht im Hotel verbringen.
Tag 3-4: Fahrt nach Achik Tash und Akklimatisation
Mit geländegängigen Fahrzeugen geht es auf dem Pamir Highway über zwei Pässe in die eindrucksvolle Alai-Hochebene (230 km, 6-7 Stunden Fahrt). Unterwegs müssen mehrere Flüsse durchquert werden. Dabei erblicken wir zum ersten Mal das gesamte Pamir-Gebirge in seiner ganzen Pracht. Bei Sary Tash biegt eine holprige Schotterpiste zum Basecamp ab, und jetzt tritt auch der Siebentausender Pik Lenin erstmals ins Blickfeld. Gut durchgeschüttelt erreichen wir nach weiteren drei Stunden durch unwegsames Gelände das Basislager Achik Tash auf 3700 Metern. In der privat geführten Anlage beziehen wir wahlweise eines der geräumigen Doppelzelte, die hier über die gesamte Saison hinweg auf den grünen Almwiesen stehen, oder unser separates Einzelschlafzelt. Messe-, Toiletten- und Küchenzelt gehören ebenso zur Ausstattung wie ein Generator, Telefon und eine russische Sauna. Wir richten uns ein und geniessen ein erstes Mal ein leckeres, von der lokalen Mannschaft zubereitetes Abendessen. Insgesamt stehen uns nun 19 Tage für die Besteigung des Pik Lenin zur Verfügung.
Akklimatisation im Basislager: Zeit zum Ankommen und um uns langsam an die Höhe zu gewöhnen. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Akklimatisation. Eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall in der Nähe des Lagers oder auf einen der umliegenden Hügel rundet den Tag ab. Wir begutachten dabei bereits die Aufstiegsroute zum Pik Lenin und spüren, wie Vorfreude, aber auch Respekt in uns aufkommen. Den Abend verbringen wir wieder im Basislager, wo wir uns weiter an die Höhe gewöhnen.
Tag 5-6: Weitere Akklimatisation und Aufstieg ins Advanced Base Camp
Akklimatisationstour auf die umliegenden Gipfel Heute steigen wir auf einen der umliegenden Aussichtsberge bis zu 4200 Meter Höhe. Der Ausblick auf den Pik Lenin lässt weitere Vorfreude aufkommen. Während dieser Tour erfahren wir mehr über die bewegte Geschichte des Berges: Er wurde 1871 entdeckt und nach dem russischen Generalgouverneur von Kaufmann benannt. 1928 gelang es einer deutsch-sowjetischen Expedition unter Leitung von Willi Rickmer Rickmers, den Gipfel erstmals zu erreichen. Noch im selben Jahr wurde der Berg in Pik Lenin umbenannt. Der aktuelle Name Pik Abuali Ibni Sino wurde 2006 von der tadschikischen Regierung festgelegt. Nach dieser wertvollen Akklimatisationstour kehren wir ins Basislager zurück und bereiten uns auf den Aufstieg ins vorgeschobene Basislager vor.
Aufstieg ins vorgeschobene Basislager (ABC) Heute beginnt der Aufstieg ins Advanced Base Camp des Pik Lenin. Nach dem Frühstück verladen wir das schwere Gepäck auf Pferde oder Lastentiere und verlassen das Camp. Unser Fahrzeug bringt uns noch etwas weiter hinauf zur sogenannten «Zwiebelwiese» (Lukovaya Polyana), von wo aus der lange Marsch zu Fuss beginnt. Immer näher rückt der Pik Lenin an uns heran, während uns fette Murmeltiere auf dem Weg entlang der Moränenhänge hinauf zum Mehlpass auf rund 4100 Meter begleiten. Nach einem ersten, recht steilen Hang gelangen wir zu einem Pass und erblicken erstmals unser Ziel in voller Grösse. Die auf dem Weg liegende Flussquerung kann je nach Wasserstand nochmals spannend werden, bevor wir in der Ferne das ABC auf etwa 4400 Metern erkennen können. Am Nachmittag richten wir uns im ABC erst einmal ein und entspannen für den Rest des Tages. Das ABC bietet einige Vorzüge: eine exklusive Aufenthaltsjurte, Duschen, eine Sauna sowie geräumige Zelte mit festem Boden und dicken, angenehmen Matratzen – alles Punkte, die für bestmögliche Voraussetzungen sorgen.
Tag 7-21 : Gipfelbesteigung Pik Lenin
Die folgenden 15 Tage stehen uns für die Besteigung des Gipfels zur Verfügung. Entscheidend für eine erfolgreiche Besteigung ist neben einer stabilen Grosswetterlage eine flexible Taktik. Wettermässig erhalten wir von den Prognostikern täglich ein Update.
Die Route im Detail: Der Weg über den flachen Leningletscher ins Lager 1 auf 5450 bis 5600 Meter ist lang, aber aufgrund der technischen Schwierigkeiten weitestgehend seilfrei begehbar. Nur in den oberen Spaltenzonen ist ein Seil erforderlich. Nachdem eine Spaltenzone gequert ist, erreichen wir ein grosses Gletscherplateau. Am eigentlichen Lager 1, wo die Masse der Expeditionen ihr Zelt aufschlägt, steigen wir über einen letzten Firnhang noch etwas höher und schlagen unser Camp auf einem Rücken auf. Das hat den Vorteil, dass wir nahezu allein für uns sind und dem gefährlichen Eisschlag aus der Nordwand des Pik Lenin nicht ausgesetzt sind.
Vom Lager 1 erfolgt ein kurzer, technisch einfacher Aufstieg ins Lager 2 auf 6100 bis 6130 Meter. Der Weiterweg gestaltet sich etwas technischer – zuerst über einen kurzen, aber steilen Hang und danach über weite Firnhänge. Das Lager befindet sich unterhalb des Razdelnaja, einem Nebengipfel des Pik Lenin. Von hier ist es nicht mehr weit zum 6148 bis 6150 Meter hohen Razdelnaja, den wir sicher ebenfalls besteigen. Hier werden wir bereits ein erstes Mal für unsere Mühen belohnt, schweift doch der Blick bis zu zwei weiteren Siebentausendern, dem Pik Kommunismus und dem Pik Korschenevskaya.
Die Akklimatisationsrotationen: Nach dem bewährten Motto «go high, sleep low» steigern wir langsam die Höhe am Berg. Die Etappen zum Lager 2 werden mehrfach, aber eben auch nur so oft wie nötig unternommen, um uns optimal an die Höhe anzupassen. Nach einer Nacht im Lager 2 auf 6100 Meter geht es nochmals hinunter ins ABC zum Erholen. Unterstützt werden wir dabei von Hochträgern, die beim Materialtransport helfen. Zwischendurch erholen wir uns im komfortablen ABC und gönnen uns dort auch einmal eine Sauna. Gerade während dieser Tage schätzen wir die Annehmlichkeiten des exklusiven Jurt-Zeltes sowie der weiteren Ausstattung sehr.
Der Gipfeltag: Nun fehlt nur noch die finale Etappe. Jetzt muss das Wetterfenster passen. Gut ausgeruht und gestärkt geht es in vier Tagesetappen bis hinauf zum Gipfel. Vom Lager 2 aus beginnt die Gipfeletappe früh am Morgen mit einem kurzen Abstieg in einen Sattel. Anschliessend geht es über einen breiten Rücken und weite Firnhänge, je nach Verhältnissen mit kurzen Geröllpassagen abwechselnd, rund 1000 Höhenmeter hinauf zur «Sichel», der eigentlichen Schlüsselstelle der Gipfeletappe. Weiter steigen wir über wenig steile, von kurzen Aufschwüngen unterbrochene Flanken zum vermeintlichen Gipfel. Doch dies ist leider eine Täuschung. Nach rund weiteren 30 Minuten erreichen wir schliesslich den mit einer Lenin-Büste ausgestatteten Hauptgipfel des Pik Lenin. 7134 Meter sollte der Höhenmesser nun anzeigen – dann erst stehen wir auf dem «Schneeleoparden» und können dem Konterfei der Lenin-Statue entgegenblicken.
Rundum türmen sich die Giganten des Pamir-Gebirges auf, der Blick schweift vom 7495 Meter hohen Pik Kommunismus bis zum 7546 Meter hohen Mustagh Ata in China und weckt neue Gipfelträume. Die Aussicht vom Gipfel ist unvergesslich. Wir verweilen nicht zu lange auf dem Gipfel, denn auch der Abstieg ist lang (etwa 1900 Höhenmeter und 14 Stunden insgesamt). Ziel ist es, so weit wie möglich abzusteigen und die Nacht – sofern möglich – in Lager 1 zu verbringen. Am Folgetag steigen wir ins ABC ab, stets im Wissen, ein grosses Ziel erreicht zu haben.
Tag 22-24: Rückkehr zum Base Camp. Rückfahrt nach Kashgar und Bishkek
Rückfahrt nach Osh: Beim Abstieg zurück ins Achik Tash Basislager geniessen wir noch einmal die Aussicht auf unseren Berg. Ein letztes Mal werden wir von der Kochmannschaft verwöhnt, bevor wir das Gebirge nach insgesamt 20 Tagen verlassen und zurück nach Osh fahren. Osh, die zweitgrösste Stadt Kirgistans, blickt auf eine mehr als 3000 Jahre lange Geschichte zurück. Sehenswürdigkeiten sind unter anderem die Rabat-Abdul-Khan-Moschee, der grosse Basar und der Suleiman-Berg (UNESCO-Welterbe). Hier beziehen wir wieder das bereits bekannte Hotel und geniessen die Vorzüge der Zivilisation. Bei einem feinen Abendessen in einem Restaurant beschliessen wir unsere Expedition. Bei einem guten Verlauf der Expedition besteht hier auch noch einmal die Möglichkeit, Mitbringsel für zuhause einzukaufen oder das Leben der quirligen Stadt zu geniessen.
Reservetag und Flug nach Bishkek: Ausgeschlafen statten wir dem lebhaften Basar einen weiteren Besuch ab und besichtigen die historischen Stätten Oshs. Je nach Flugplan erfolgt der Inlandsflug nach Bishkek, wo wir in einem Hotel übernachten. Wir haben Zeit, um das Erlebte wirken zu lassen und unsere Eindrücke zu verarbeiten. Dieser Reservetag bietet auch Puffer für eventuelle Verzögerungen während der Expedition.
Rückflug in die Heimat: Frühmorgens erfolgt nach dem Frühstück der Transfer zum Flughafen. Bei Flugbuchung über den Veranstalter ist dieser bereits organisiert, bei individueller Flugbuchung organisieren wir die Fahrt selbst. Der Rückflug nach München oder Frankfurt bringt uns zurück in die Heimat, wo wir voraussichtlich um die Mittagszeit ankommen – im Gepäck unvergessliche Erinnerungen an unser Abenteuer auf dem Dach des Pamir und den Stolz, einen Siebentausender bezwungen zu haben.
Langsam kehren wir zurück zum Base Camp und anschliessend nach Kashgar und Bishkek.
Am Morgen hast du noch eine letzte Gelegenheit für einen Sprung in die Wellen des Issyk Kul. Dann erfolgt die Fahrt zurück in die kirgisische Hauptstadt. Am Abend feiern wir gemeinsam beim Abschiedsessen in einem traditionellen Restaurant die erfolgreiche Expedition.
Wichtige Infos zu deiner Expeditionsreise nach Kirgisistan
Bekleidung
- Ausfürliche Liste folgt per Pdf Dossier
Diverses
- Ausfürliche Liste folgt per Pdf Dossier
Technische Ausrüstung
- Ausfürliche Liste folgt per Pdf Dossier
Für die Übernachtung
- Ausfürliche Liste folgt per Pdf Dossier
Inklusive
- Lokaler Bergführer
- Übernachtung in lokalen Unterkünfte und Hütten, sowie Expeditionszelte
- Alle Transfers vor Ort
- Professionelle Fotoreportage und Videos
- Eine Aktivität zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaft
- Gruppenmaterial
- Co2-Ausgleich mit der Pflanzung von mehreren Bäumen/Teilnehmer
Exklusive
- Anreise von und zum Zielland
- Obligatorische private Unfallversicherung mit Rücktransportkostenübernahme
- Annullationskostenversicherung
- Alkoholische Getränke
- Trinkgelder
- Alles, was nicht unter „Inklusive“ aufgeführt ist
Verpflegung
- Zwischenverpflegung (nicht inbegriffen, dient, den Energiehaushalt wieder aufzufüllen): Diese wird zwischen Frühstück und Abendessen eingenommen und für entsprechend viele Tage mitgenommen. Gut geeignet sind Dörrobst, Schokolade, Käse, Vollkornbrot und Energieriegel. Denke daran, dass dein Rucksack nicht zu schwer werden soll.
- Halbpension (inbegriffen): Aus Engagement zum Tierwohl verzichten wir auf das Anbieten von Fisch/Fleisch bei unseren Touren. Dennoch kannst du bei den Restaurantbesuchen vor Ort natürlich das bestellen, was dir am besten schmeckt, sei dies vegetarischer oder tierischer Herkunft
Mietmaterial
- Ausfürliche Liste folgt per Pdf Dossier
Sonstiges, Add-ons
- Auf Wunsch kann am letzten Tag eine Stadtbesichtigung von Bishkek angeboten werden;
- Auf Wunsch kann die Reise um ein oder mehrere Tage verlängert werden, so dass weitere Gebiete rund um Bishkek besucht werden können.
Fragen und Antworten über die Besteigung des Pik Lenin als Höhenbergsteigen oder mit Ski
Beste Zeit für eine Besteigung des Pik Lenin
Die beste Zeit für eine Besteigung des Pik Lenin ist eindeutig Juli und August – die Hochsaison für Expeditionen im Pamir-Gebirge.
Das kontinentale Klima des Pamir sorgt für trockene Bedingungen, was die Schneeverhältnisse begünstigt. Dennoch können Wetterumschwünge schnell und unerwartet auftreten. Stürme können die Sicht auf null reduzieren und einen Gipfelversuch unmöglich machen. Genau deshalb haben wir Reservetage eingeplant, damit du auch bei einer Schlechtwetterperiode realistische Chancen auf den Gipfel behältst.
Wie Fit muss ich für die Expedition am Pik Lenin sein?
Du benötigst eine sehr gute Kondition für Etappen mit bis zu 10 Stunden Einsatz, am Gipfelgang über 1000 Höhenmeter in einer Höhe von 6000 auf über 7000 Metern. Die Gipfeletappe ist besonders fordernd: bis zu 10 Stunden Aufstieg, 1500 Höhenmeter bei gemässigtem Tempo.
Wichtig zu verstehen: Bei widrigen Bedingungen können auch relativ einfache Wege schwierig werden. Insbesondere bei Expeditionen ist es wichtig, konditionelle Reserven zu behalten. Nach Schneefall wird der Weg besonders anstrengend, da du möglicherweise durch tiefen Schnee stapfen musst.
Wir begleiten dich durch die gesamte Vorbereitung zu dieser Expedition mit unseren Bergführern und gezielten Vorbereitungstouren und Kursen. Melde dich bei Fragen gerne bei uns.
Kurioses und Wissenswertes über das Pik Lenin
Wusstest du, dass die Erstbesteigung von 1928 lange von sowjetischer Seite angezweifelt wurde? Erst 1967, als der Tiroler Rolf Walter den Pik Lenin an einem einzigen Tag bestieg, wurden die Zweifel beseitigt. Es existieren mittlerweile 16 verschiedene Routen auf den Gipfel – neun über die Südseite und sieben über die Nordseite.
Leider ist der Berg auch Schauplatz tragischer Ereignisse gewesen. Im August 1974 verunglückte ein Team von acht Bergsteigerinnen unter der Leitung von Elwira Schatajewa in einem Sturm am Gipfelgrat. Am 13. Juli 1990 wurden 43 Alpinisten in Lager 2 durch einen Gletscherabbruch auf 1,5 Kilometer Breite infolge eines Erdbebens verschüttet – das schwerste Bergsteigerunglück in der Geschichte der Sowjetunion.
Kulturelle Einblicke auf der Expedition
Die Reise nach Kirgistan ist auch eine Reise in die Zeit der Sowjetunion. Wolga und Moskwitsch auf den Strassen, die russische Sprache, Wodka sowie die herzliche Atmosphäre und Freundlichkeit der einheimischen Bevölkerung lassen dich in Erinnerungen schwelgen – oder eine vergangene Epoche neu entdecken. Der Besuch der Rabat Abdul Khan Moschee in Osh und das Eintauchen in das quirlige Stadtleben bieten spannende Kontraste zur Einsamkeit der Berge.
Kann ich mit Skitourenski oder Schneeschuhe den Pik Lenin besteigen?
Ja! Wir bieten diese Expedition auch als Skihochtour oder Schneeschuhtour an. Lediglich hängt es von den Bedinungen am Berg ab, ob eine Besteigung mit diesen Mittel Sinn macht. Kontaktiere uns gerne, um diese Besteigungsart zu besprechen.
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