Drei Steige, ein Wahrzeichen: die Hängebrücke
Seit der Eröffnung im Herbst 2014 hat sich die Via Ferrata dei Tre Signori zu einem der beliebtesten Klettersteige des Tessins entwickelt. Der Sasso Torrasco, eine zerklüftete Felswand zwischen Mornera und der Capanna Albagno, bietet mit seinen drei Gratrippen und kleinen Gipfeln ideales Gelände für unterschiedlichste Ansprüche. Der unbestrittene Höhepunkt der Anlage ist die 15 Meter lange Hängebrücke am Übergang zur Via Difficile, die sich auch von der Via Media aus erreichen lässt, ein Adrenalinmoment mit Weitblick, den sich niemand entgehen lassen sollte.
Von der Wasserfall-Route zu den anspruchsvolleren Varianten
Die Via Facile führt in geringerer Schwierigkeit direkt neben und über einen Wasserfall, hervorragend gesichert und damit ideal für Familien und alle, die zum ersten Mal einen Klettersteig ausprobieren möchten. Wer mehr sucht, wechselt zur Via Media, die über die südöstliche Gratrippe in mittlerer Schwierigkeit zu einer Verzweigung führt: Hier lässt sich entweder gemütlich weiterklettern oder auf die Via Difficile abzweigen, die über die nordwestliche Gratrippe deutlich anspruchsvoller zur Hängebrücke und darüber hinaus führt.
Zustieg über den Bacino Pian di Nar
Von der Bergstation der Mornerabahn wandern wir zunächst zum künstlich angelegten Weiher Bacino Pian di Nar auf 1475 m, mit Wasserbrunnen und Sitzbänken ein beliebter Rastplatz, bevor wir in weiteren rund 20 Minuten den Einstieg der Klettersteige erreichen. Wer die Anfahrt lieber zu Fuss geniesst, kann alternativ von Curzútt aus über die berühmte Hängebrücke Ponte Tibetano durch die Schlucht des Sementina-Bachs zur Mittelstation der Mornerabahn wandern, ein zusätzliches landschaftliches Highlight für alle, die etwas mehr Zeit mitbringen.
Via Ferrata dei Tre Signori mit Bergführer
Wir übernehmen die komplette Tourenplanung und besprechen mit dir vorab, welche Kombination der drei Varianten zu deinem Niveau und deinen Wünschen passt. Am Drahtseil sichern wir dich durchgehend, an der Hängebrücke und den anspruchsvolleren Passagen der Via Difficile mit besonderer Aufmerksamkeit. Mit einer kleinen Gruppe bleibt genug Zeit für Fotostopps und die eindrückliche Aussicht über das Sementinatal.