Wander- und Zelterfahrung vorausgesetzt. Trittsicherheit auf Bergwegen. Der Fokus liegt auf Standortwahl, Zeltaufbau, Kochen und rücksichtsvollem Verhalten, nicht auf alpiner Technik.

Eine Nacht draussen, weit weg von Campingplätzen und Menschenmassen, gehört für viele Berggänger zu den schönsten Naturerlebnissen überhaupt. Gleichzeitig ist Wildcamping in der Schweiz nicht so einfach, wie es klingt. Es gibt keine schweizweit einheitliche Regelung, je nach Kanton, Gemeinde, Grundeigentümer und Schutzgebiet gelten andere Vorschriften. In diesem kompakten Programm für Fortgeschrittene erleben wir die Nacht im Zelt ohne Kompromisse und ohne Ratlosigkeit: Am ersten Tag wandern wir am Nachmittag zu einem Platz, den wir vorab nach Regeln und Sicherheit ausgewählt haben, bauen das Zelt auf, kochen, schlafen draussen, und wandern am zweiten Tag am Vormittag zurück zum Startpunkt. Kein Gipfelstress, kein Höhenmeter-Rekord, sondern Übernachten in den Bergen als Handwerk.
ab CHF 390.00

Dieses Programm richtet sich an Wanderer und Camper mit Erfahrung. Du hast schon in einem Zelt geschlafen, kannst mit Rucksack und Karte umgehen und willst eine Nacht in den Bergen erleben, ohne alles selbst planen zu müssen. Wir nehmen dir die schwierigen Entscheide ab: den Platz, die Regeln, das Wetter. Was bleibt, ist das Erlebnis.
Standortwahl: Sicher vor Absturz, Steinschlag und Blitzeinschlag, mit Abstand zu Bächen, die bei starkem Regen schnell anschwellen können. Wind, Sonne, Untergrund und Ausblick.
Zeltaufbau und Nachtlager: Aufbau im Wind, Abspannen, Schlafplatz einrichten, Ordnung im Vorzelt, damit nachts nichts nass wird.
Kochen und Wasser: Kochen ohne offenes Feuer (auf Feuerverbote achten), Wasser aufbereiten, Verpflegung planen.
Wetter und Notfall: Wetterentwicklung lesen, Kälteschutz, Umgang mit Gewitter, was tun, wenn die Nacht anders läuft als geplant.
Rücksicht auf Natur und Tiere: Leave No Trace, Abfall, Lärm, Rücksicht auf Wildtiere, die in der Dämmerung und in der Nacht den Waldrand als Lebensraum brauchen.
Wildcamping ist in der Schweiz nicht generell verboten, aber auch nicht überall erlaubt. Kantone und Gemeinden können eigene Regeln aufstellen. Der Schweizer Alpen-Club (SAC) unterscheidet zwischen Campieren (Übernachten im Zelt) und Biwakieren (Übernachten ohne Zelt, etwa im Biwaksack). Nach dem SAC-Merkblatt «Campieren und Biwakieren in den Schweizer Bergen» sind einzelne Übernachtungen oberhalb der Waldgrenze grundsätzlich unproblematisch, solange rücksichtsvoll mit Natur und Umwelt umgegangen wird. Das ist keine Bewilligung, und in Schutzgebieten, Nationalparks, Jagdbanngebieten und Wildruhezonen ist das Übernachten in der Regel verboten.
Wir klären den Platz deshalb vorab: kantonale und kommunale Regeln, Schutzgebiete, allenfalls Absprache mit Grundeigentümer oder Alpbewirtschafter. Wenn ein Platz nicht passt, wechseln wir. Unsere Regeln: kleine Gruppe, einzelne Nacht, Zelt am Morgen wieder weg, keine Spuren hinterlassen.
Wander- und Zelterfahrung vorausgesetzt. Trittsicherheit auf Bergwegen. Der Fokus liegt auf Standortwahl, Zeltaufbau, Kochen und rücksichtsvollem Verhalten, nicht auf alpiner Technik.
Gehzeit am ersten Tag zwischen 1 und 4 Std., mit vollem Rucksack. Wir können die Location flexibel anbieten und planen. Rückweg am zweiten Tag ca. 2 bis 3 Std. Das Gepäck (Zelt, Schlafsack, Isomatte, Verpflegung) macht die Wanderung anstrengender, als sie auf dem Papier aussieht.
Treffpunkt: ca. 14:00 Uhr, wird in der Woche vor dem Programm kommuniziert Gehzeit: ca. 3 bis 4 Std.
Wir treffen uns am Startpunkt, prüfen Ausrüstung und Wetter, besprechen Route, Platz und Regeln. Dann wandern wir zum vorher gewählten Platz. Unterwegs erklärt der Leiter, worauf er beim Blick auf Gelände und Himmel achtet. Am Platz bauen wir die Zelte auf, richten das Nachtlager ein, kochen gemeinsam und geniessen den Abend: Sonnenuntergang, Sternenhimmel, Stille. Ab dann gilt Nachtruhe, Stirnlampen kommen nur wo nötig zum Einsatz.
Anreise: wird mit dem Startpunkt kommuniziert, in der Regel mit dem ÖV oder gemeinsam mit dem Auto erreichbar.
Gehzeit: ca. 2 bis 3 Std. Abschluss: ca. 12:30 Uhr am Startpunkt
Wir stehen früh auf, frühstücken mit Blick auf die Berge, bauen Zelte und Nachtlager ab und räumen den Platz so, dass niemand merkt, dass wir da waren. Rückweg am Vormittag zum Startpunkt. Abschluss mit Kursbesprechung und Empfehlungen für eigene Touren.
Der SAC unterscheidet: Campieren bedeutet, im Zelt ausserhalb von Campingplätzen zu übernachten. Biwakieren bedeutet, ohne Zelt zu übernachten, zum Beispiel unter freiem Himmel oder im Biwaksack. Biwakieren wird oft toleranter behandelt. In diesem Programm übernachten wir im Zelt.
Für Wanderer und Camper mit Erfahrung, die eine Nacht in den Bergen erleben und dabei lernen wollen, wie man Platz, Regeln und Wetter richtig einschätzt. Trittsicherheit und Kondition für 1 bis 4 Std. Wanderung mit vollem Rucksack sind Voraussetzung. Für absolute Einsteiger im Zelten nimm bitte vorerst mit uns Kontakt auf.
Der Platz wird nach Wetter, Schneefreiheit, Regeln und Gruppe gewählt und in der Woche vor dem Programm kommuniziert. Wir bleiben in der Zentralschweiz und wählen Plätze, die zur Länge des Programms passen: erreichbar am Nachmittag, zurück am Vormittag.
Nein. Wir kochen mit dem Kocher. Offenes Feuer ist in den Bergen fast überall problematisch, und Feuerverbote gelten häufig. Wir informieren uns vorher und verzichten in jedem Fall auf offenes Feuer.