TÖDI HOCHTOUR

Dauer: 2 Tage
Land/Region: Schweiz, Glarus und Graubünden
Preis: 850 CHF p. P. bei 3 TN / 950 CHF p. P. 2 TN
Teilnehmer: 2-3
Daten

Kalender von Veranstaltungen

Montag
Dienstag
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oder auf Anfrage

Der Tödi, majestätisch thronend mit 3614 m Höhe, ist der höchste Gipfel der Glarner Alpen und markiert die Grenze zwischen dem Glarnerland und Graubünden. Seine imposante, gletscherbedeckte Silhouette ist an Föhntagen sogar von Zürich aus sichtbar – ein wahrer Monarch unter den Schweizer Bergen.

Anforderungen:
Tödi

Technik

Schwierigkeit 3 5 1 e1681740149647

Erste Tourenerfahrung vorhanden. Sicherer Umgang mit Steigeisen und Pickel

Fitness
Schwierigkeit 4 5 1

Kondition für Hochtouren mit rund 1500 Hm Aufstieg. Kondition für Wanderungen von bis zu 10 Std./Tag

Hochtour auf den Tödi über die Fridolinshütte

Unsere anspruchsvolle Hochtour führt über die etwas längere, aber technisch moderatere Normalroute. Der Zustieg beginnt mit einer fordernden Wanderung auf dem malerischen Höhenweg vorbei an der Claridenhütte durch die einsame, raue Alp Obersand, bis zur gemütlichen Fridolinshütte. Hier erwarten dich nicht nur Erholung und Stärkung, sondern auch spannende Einblicke in die Geologie und Geschichte dieser faszinierenden Region.

Nach einem gemütlichen Hüttenabend brechen wir früh morgens auf. Der Weg führt zunächst zur alten Hütte und anschliessend über eine Leiter auf den Gletscher. Nach der Gletscherüberquerung erreichen wir die Schlüsselstelle – die «Gelbe Wand», die wir über einen kurzen Klettersteig neben dem Gletscherabbruch bezwingen. Über den beeindruckenden Bifertenfirn steigen wir weiter bis zum Gipfel, der aus drei Erhebungen besteht: Piz Russein, Glarner Tödi und Sandgipfel.

Der Tödi trägt eine bewegte Geschichte: Anfang des 19. Jahrhunderts versuchten Pater Placidus a Spescha und Dr. Johannes Hegetschweiler mehrfach vergeblich, den Gipfel zu erreichen. Die Erstbesteigung gelang schliesslich einheimischen Gämsjägern und Hirten – ein Triumph lokaler Bergkenntnis. Vom Gipfel geniessen wir einen gewaltigen Rundblick, bevor wir den Abstieg antreten, den wir mit dem Alpentaxi ab Hintersand bequem verkürzen. Eine athletische und lange Hochtour in schönster Umgebung!

Tödi Besteigung mit Bergführer

Das perfekte Angebot, wenn du den aussichtsreichten Tödi bei einer spannenden Hochtour über den Normalweg und die Fridolinshütte besteigen möchtest. Bereit für etwas Action?

Deine Vorteile mit Exped Tribe:

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Lokaler und mehrsprachiger Bergführer

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Support Mitglied

das die Reise mit professionellen Aufnahmen dokumentiert und auf dein Wohlbefinden schaut. Du erhältst im Nachhinein Drohnenvideos, Fotos u. v. m. als Erinnerung zu deinem Abenteuer

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Kleine Gruppen

von max. 8 Teilnehmer. Erhöhte Flexibilität, familiäre Stimmung und harmonisches Beisammensein. Wir geben unser Bestes, um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer ein unglaubliches Abenteuer erleben! Wir führen Erwartungstelefonate durch und poolen Teilnehmer zusammen, die ähnliche Erwartungen und Fähigkeiten haben. Wir nehmen gerne Sonderwünsche entgegen!

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Vegetarier willkommen

Bei uns gibt es alpine Gourmet Küche, ganz ohne Fleisch/Fisch!

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Co2 Kompensation

Pflanzung von mehreren Bäumen pro Teilnehmer. Du erhältst ein Zertifikat der gepflanzten Bäume und kannst somit ihr Wachstum verfolgen

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Testmaterial

Kostengünstige Testmaterialien von unseren Partnerfirmen wie Skitouren Sets, Lawinenairbags u.v.m stehen zur Verfügung

Piz Rosegg

Ablauf der Hochtour am Tödi

Tag 1: Aufstieg zur Fridolinshütte

Die Tour beginnt in der Nähe vom Linthal, von wo wir unseren Marsch in Richtung Fridolinshütte beginnen. Je nach Bedingungen können wir ab Urnerboden starten und vorbei an der Claridenhütte wandern. Alternativ können wir mit dem Alpentaxi von Hinter Sand direkt zur Fridolinshütte aufsteigen. Der Aufstieg bietet bereits wunderbare Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. In der Hütte angekommen, lassen wir den Tag ausklingen und bereiten uns auf die lange Tour des Folgetages vor.

Tag 2: Tödi Besteigung

Heute erwartet uns der Höhepunkt unseres Wochenendes: Im Licht unserer Stirnlampen folgen wir den deutlichen Wegspuren von der Fridolinshütte (2111 m) hinauf zur alten Grünhornhütte – der ältesten SAC-Hütte. Von der Grünhornhütte steigen wir zunächst in südlicher Richtung mit Hilfe eines Drahtseils auf den Bifertenfirn hinab. Nach dem Gletscherrückgang bewegen wir uns teils über Geröllfelder am Gletscherrand, teils auf dem Gletscher selbst aufwärts bis zur Schneerus. Nach deren Überquerung meistern wir den ersten gelben Felsaufschwung, der mit Stahlseil und Eisenstiften gesichert ist. Entlang einer überhängenden Verschneidung geht es mit Drahtseilen rechts hinauf und über den nächsten Felsaufschwung (wieder mit Drahtseil und Eisenstiften). Über ein Band nach links erreichen wir einen grauen Felsrücken, dem wir parallel zur Rus etwa 50 m folgen.

Hier stossen wir auf die 2019 von einheimischen Bergführern installierte Kette mit Eisentritten, die unterhalb des Frühstücksplatzes direkt auf den Gletscherabruch führt.  Anschliessend überqueren wir den Gletscher, zunächst Richtung Porta da Gliems, zuletzt in nordwestlicher Richtung aufsteigend, den Verbindungsgrat zwischen Piz Russein und Glarner Tödi. Von hier aus gelangen wir zum majestätischen Gipfel des Tödi auf 3614 m Höhe. Der atemberaubende Panoramablick und die beeindruckende Tiefensicht belohnen uns für jede Anstrengung. Unser Abstieg führt auf derselben Route zurück zur Hütte, wo wir eine wohlverdiente Rast einlegen, bevor wir weiter hinab nach Hinter Sand wandern.

Wichtige Infos zur Tödi Hochtour und oft gestellte Fragen

Bekleidung
  • Hard Shell Jacke
  • Ersatzunterwäsche (die wärmste, die du hast)
  • Warme Tourenhose, warmes Base Layer u. Pullover
  • Soft Shell oder Fleecejacke
  • Mütze, Handschuhe, Sturmhaube
Diverses
  • Sonnenbrille
  • Skibrille
  • Sonnen- und Lippencreme
  • Trinkflasche und Thermosflasche
  • Ev. Fotoapparat und Powerbank
  • Rucksack (30-50l)
  • Hüttenschlafsack für die Übernachtung
Technische Ausrüstung
  • Helm
  • Steigeisen mit Antistoll
  • Teleskopstöcke
  • Steigeisenfeste oder bedingt steigeisenfeste Schuhe
  • Eispickel
  • Klettergurt
  • Bandschlinge 120m
  • 2 Schraubkarabiner
Leistungen
  • IFMGA zertifizierter Bergführer
  • Hüttenübernachtung mit HP
  • Professionelle Fotoreportage
  • Gruppenmaterial
Nicht inbegriffen
  • Transfers vor und nach der Tour
  • Getränke und Mahlzeiten die nicht in der HP inbegriffen sind
  • Alles, was nicht unter «Leistungen» aufgeführt ist
Mietmaterial
  • Eispickel, CHF 50,-
  • Steigeisen, CHF 50,-
  • Helm, CHF 30,-
Wie hoch ist das Tödi?

Das Tödi hat eine Höhe von 3612 m

Wie schwer ist die Besteigung des Tödi?

Die Besteigung des Tödi gilt als anspruchsvolle Hochtour, die solide alpine Erfahrung erfordert. Sie ist technisch nicht extrem schwierig, stellt aber aufgrund mehrerer Faktoren eine echte Herausforderung dar:

  • Kondition: Mit 1600 Hm im Aufstieg und 2400 Hm im Abstieg,  sowie einer Gehzeit von etwa 10 Stunden (ohne Pausen) erfordert die Tour eine sehr gute körperliche Verfassung.
  • Gletscherbegehung: Die Route führt über den Bifertenfirn, was sichere Gletschererfahrung, Seilschaftsgehen und den Umgang mit Spalten voraussetzt.
  • Kletterpassagen: Die «Gelbe Wand» sowie weitere Felsaufschwünge müssen überwunden werden. Diese sind zwar mit Drahtseilen, Ketten und Eisenstiften gesichert, erfordern aber dennoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
  • Objektive Gefahren: Die Schneerus ist sowohl Eisschlag als auch Steinschlag ausgesetzt, was ein zügiges und aufmerksames Durchqueren notwendig macht.
  • Wetterbedingungen: Als höchster Gipfel der Glarner Alpen ist der Tödi Wetterumschwüngen besonders ausgesetzt.

Der Schwierigkeitsgrad liegt etwa bei WS+ (Wenig Schwierig +) in der alpinen Bewertungsskala. Man sollte also über gute Hochtouren-Erfahrung, sicheres Steigeisengehen und grundlegende Kletterfähigkeiten verfügen, um den Tödi sicher besteigen zu können.

Kann das Tödi als Skitour bestiegen werden?

Ja, den Tödi bieten wir auch als Skithochtour an! Sie zählt sogar zu den klassischen und beliebten Skihochtouren im Glarnerland. Wir bieten diese Tour üblicherweise im Frühjahr an, wenn die Schneedecke stabilisiert ist. Diese Tour kannst du hier Anfragen: Kontakt

Welches ist die beste Periode für die Besteigung des Tödi?

Für klassische Bergtouren zu Fuss bietet sich der Hochsommer zwischen Mitte Juni und Mitte September als ideale Periode an. Besonders die Monate Juli und August zeichnen sich durch stabileres Hochgebirgswetter und längere Schönwetterperioden aus.

TÖDI

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