WADI RUM KLETTERN
Reiseart: Alpin- und Sport-Klettern Urlaub und Coaching
Dauer: 7 Tage
Land/Region: Wadi Rum, Jordanien
Preis: 3995.- CHF/P.
Teilnehmer: 2-6
Daten
oder auf Anfrage
Wir reisen gemeinsam in ein ganz besonderes Gebirge: das Wadi Rum. Schroff erheben sich die Sandsteintürme aus der endlosen Wüstenlandschaft, gespickt mit Kaminen, Rissen und einzigartigen Felsformationen. Diese riesigen Sandsteintürme fühlen sich an, als ob eine höhere Macht einen Spielplatz für Kletterer in die Wüste gestellt hat. Hier wurde Abenteuergeschichte geschrieben – zwischen Beduinenzelten und Kamelkarawanen warten legendäre Routen wie Hammad’s Route, Jebel Rum und die spektakulären Wadis auf dich!
Anforderungen:
Kletter Niveau
Min. 5c Vorstieg, 6a Nachstieg
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Routiniert
Kletterparadies Wadi Rum: Entdecke die „steile“ Seite der Wüste!
Eine Wüstenlandschaft wie vom anderen Stern
Das Wadi Rum ist das grösste Tal Jordaniens und erstreckt sich über etwa 100 Kilometer Länge und 60 Kilometer Breite im Süden des Landes, östlich der Küstenstadt Aqaba am Roten Meer. Auf einer Höhe von rund 800 Metern über dem Meeresspiegel erhebt sich eine Landschaft, die so unwirklich erscheint, dass sie immer wieder als Kulisse für Marsfilme dient. Bizarre Felsformationen aus Sandstein und Granit ragen bis zu 600 Meter – teilweise sogar bis 1.800 Meter – aus dem rötlichen Wüstensand empor. Der Jebel Rum, mit 1.734 Metern die zweithöchste Erhebung Jordaniens, thront majestätisch über dem kleinen Beduinendorf Rum und ist in nur 20 Minuten vom Ortszentrum aus erreichbar.
Die mondähnliche Landschaft wurde vor etwa 30 Millionen Jahren geformt und präsentiert sich heute als ein Labyrinth aus tiefen Canyons, sanft geschwungenen Dünen, mächtigen Tafelbergen und schroffen Felswänden. Während des Fussabstiegs nach einer Klettertour präsentiert sich die Umgebung manchmal so ungewöhnlich, dass man sich tatsächlich auf dem Mars wähnt. Um uns herum gruppiert sich eine unendliche Anzahl von Kuppeln und tiefen Couloirs, die von Regen und Wind über Jahrmillionen erodiert wurden. Die herausragende Umgebung lässt einen die kleinen unbehaglichen Momente beim Navigieren durch diese Labyrinthe schnell vergessen.
Leben im Rhythmus der Wüste
Aus dem Tal ruft der Muezzin fünfmal täglich zum Gebet auf. Kamele wandern gemächlich über die Dünen, Beduinen-Familien bewachen ihre Ziegenherden, ein Falke zieht seine Kreise am azurblauen Himmel. Das Leben im Wadi Rum ist geruhsam und folgt einem jahrhundertealten Rhythmus, der tief in der Kultur der hier lebenden Beduinen verwurzelt ist. Diese Nomaden kennen ihre Berge in- und auswendig – lange bevor die ersten Kletterer ankamen, hatten lokale Jäger bereits fast alle Wände bestiegen und die einfachsten Zustiegswege erkundet. Ihre Pfade werden von den Kletterern heute vor allem beim Abstieg benutzt und ehrfurchtsvoll als „Beduinenrouten“ bezeichnet.
Die Nacht kommt in der Wüste schnell, aber sie hält wunderbare Eindrücke bereit: Der Wüstenhimmel ist dank des spärlichen Zivilisationslichts fast lückenlos mit Sternen übersät. Beim Lagerfeuer, unter diesem sternenklaren Firmament, wird einem bewusst, wie einzigartig dieser Ort ist. Die feuerroten Sonnenuntergänge tauchen die Sandsteintürme in ein magisches Licht, das Fotografen und Kletterer gleichermassen verzaubert.
Kletterparadies aus Sandstein
Die Wände aus kompaktem Sandstein laden geradezu zum Klettern ein. Sie sind mit perfekt geformten Rissen, Kaminen und Verschneidungen versehen, und die Linien sind meist gut erkennbar. Die Kletterlinien sind oft sehr klassisch angelegt, mit wunderschönen Rissstrukturen, die mit ein wenig Kreativität und Erfahrung gut mit mobilen Sicherungsmitteln absicherbar sind. Sobald man jedoch in die Routen einsteigt, stellt die Suche nach der optimalen Routenführung den Verstand auf eine harte Probe – zumal dieser schon damit beschäftigt ist, die Einzigartigkeit des Augenblicks zu geniessen.
Die Kletterei im Wadi Rum ist ausserordentlich vielseitig: Von Risskletterei über Verschneidungen und Kamine bis hin zu steilen 3D-Klettereien und Plattenkletterei ist alles vertreten. Besonders charakteristisch sind die sogenannten „Chickenheads» – pilzförmige Sandsteinstrukturen, die sich hervorragend als Griffe eignen. Allerdings gilt: Je spektakulärer die Strukturen aussehen, desto vorsichtiger sollte man sein – nicht alle «Honeycombs» (Waben) halten, was sie optisch versprechen.
Die Kunst des Traditional Climbing
Wer hier klettern möchte, sollte unbedingt Erfahrung mit traditionellen Sicherungstechniken mitbringen. Seit der „europäischen Entdeckung“ des Gebiets 1984 durch die Engländer Tony Howard und Diana Taylor herrscht an den Wänden des Wadi Rum eine strikte Kletterethik, bei der natürliche Sicherungspunkte bevorzugt und möglichst wenige Bohrhaken gesetzt werden. In der weichen Arenaria braucht es ohnehin viel Erfahrung und hochwertige Klebetechnik, um Bohrhaken sicher zu platzieren. Vom einfachen, kunstvoll angelegten Beduinenpfad mit leichter Kletterei über schöne klassische Clean-Routen im vierten bis sechsten Schwierigkeitsgrad bis hin zu anspruchsvollen Projekten im achten Grad findet man hier viele lohnende Touren. Die Bewertungen orientieren sich oft am britischen oder französischen System und fallen tendenziell eher zurückhaltend aus – aus einer angegebenen 6a wird in der Praxis schnell eine 6a+.
Pionierarbeit der Remy-Brüder
Die Geschichte des modernen Kletterns im Wadi Rum ist untrennbar mit den Namen Claude und Yves Remy verbunden. Die beiden Brüder aus dem Schweizer Kanton Waadt, bereits bekannt für ihre Erstbegehungen an der Eldorado-Wand in der Route «Motorhead» und vielen anderen klassischen Routen in den Schweizer Alpen, reisten 1986 zweimal ins Wadi Rum, um in dieser enorm vielversprechenden Gegend Routen zu erkunden und zu eröffnen.
Mit beeindruckender Produktivität entstanden in diesem Jahr 50 neue Routen, einige wurden zu absoluten Klassikern, andere werden bis heute nur selten bestiegen. Die Remys setzten dabei auf ihren bewährten «Light-and-fast»-Ansatz: Sie verzichteten auf Fixseile und schweres Equipment und konnten so praktisch täglich neue Routen eröffnen. Dieser minimalistische Stil kam allerdings nicht bei allen gut an – die Remys begegneten dabei auch einer Gruppe unter der Führung von Tony Howard, die ebenfalls das Gebiet erkundete. Beide Seiten kämpften geradezu darum, die wichtigsten und schönsten Linien als Erste zu bezwingen.
Zwei Jahre später, 1988, besuchte auch der deutsche Kletterer Albert Precht mit Gefährten das Tal und hinterliess im kompromisslosen Clean-Climbing-Stil weitere anspruchsvolle Routen bis zum achten Grad. Wie der Freiburger Bergführer Pierre Morand, der die Gegend gut kennt und 1989 zusammen mit Erhard Loretan einige der Remy-Routen wiederholte, sich erinnert: «Damals gab es hier gut zehn Zelte und ein paar Häuser. In den folgenden 30 Jahren wurde alles grösser, nur die Anzahl der Bohrhaken nicht!»
Lange, intensive Klettertage
Ein typischer Tag im Wadi Rum beginnt früh, oft noch vor Sonnenaufgang, um die kühleren Morgenstunden zu nutzen. Nach einem eineinhalbstündigen Marsch im flachen, sandigen Gelände erreicht man den Einstieg in eine der grossen klassischen Routen. Die Touren sind meist als Mehrseillängentouren angelegt – zwischen 8 und 15 Seillängen sind keine Seltenheit. Dabei führen die Routen durch spektakuläre Wandbereiche, oft über die gesamte Höhe der Sandsteintürme.
Die Tage sind lang und spannend: Man klettert durch perfekte Risse, meistert exponierte Verschneidungen, navigiert durch enge Kamine und geniesst zwischendurch die atemberaubenden Ausblicke über die endlose Wüstenlandschaft. Klassiker wie «Merlin’s Wall», «The Beauty», «Pilier de la Sagesse» oder «Lionheart» bieten athletische Risskletterei im besten Fels. Die Route «Guerre Sainte», eine der grossen klassischen Routen, durchsteigt eine gewaltige senkrechte Wand und erfordert sowohl technisches Können als auch mentale Stärke.
Besonders eindrucksvoll sind die Abstiege: Die Gipfelplateaus der Berge bestehen aus zahlreichen Sandsteinkuppeln unterschiedlicher Höhe – „Domes“, wie sie die Engländer nennen. Nach einer eroberten Kuppel, oft über steile Platten erreicht, folgt die nächste und die übernächste. Dazwischen versperren immer wieder tiefe Gräben mit senkrechten Wänden den Weg. Nicht selten erreicht man den Ausstieg erst bei Dunkelheit, und dann beginnt das eigentliche Abenteuer: die komplexe Suche nach den Abseilstationen im Schein der Stirnlampe, das Navigieren durch labyrinthartige Schluchten und über unzählige Felsstufen zurück ins Tal.
Beduinenrouten – Auf historischen Pfaden klettern
Eine besondere Kategorie bilden die sogenannten Beduinenrouten: Pfade, die schon vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten von lokalen Jägern angelegt wurden, die den Bergen folgten, um nach schutzsuchenden Tieren zu jagen. Diese Routen führen oft durch verblüffend logische Linien, umgehen geschickt die schwierigsten Passagen und nutzen versteckte Rampen und Bänder.
Die einzigartige Landschaft mit ihren Tafelbergen und oft vorgelagerten, sanft wirkenden Hügeln bietet unendliches Potenzial für spannende Ausflüge zu Fuss. Durch labyrinthartige Schluchten und über unzählige Felsstufen haben die Beduinen ihre Wege hinauf auf die Berge gefunden. Einige dieser Beduinenrouten sind überaus lohnend und können als „Normalwege“ im Mix aus Wandern und Solo-Klettern – natürlich ohne Bohrhaken – begangen werden.
Eine dieser beeindruckenden Routen ist die Al Thalamyyiah, die ein beduinischer Jägerpfad durch eine ornamentierte Wand führt, deren Strukturen an die Fassadendekoration einer Kirche erinnern. Mit minimalem Material – manchmal nur einem Seil, ein paar Friends und einer Expresschlinge – bewegt man sich durch anspruchsvolles, luftiges und exponiertes Gelände. Manchmal wünscht man sich dabei mehr geologisches Wissen, um die Entstehung dieser märchenhaften Landschaft besser zu verstehen.
Ein unvergessliches Abenteuer
Das Klettern im Wadi Rum ist weit mehr als Sport – es ist ein Eintauchen in eine andere Welt, in der sich moderne Abenteuerlust mit jahrhundertealter Beduinenkultur verbindet. Die Gastfreundschaft der lokalen Bevölkerung, die spektakuläre Wüstenlandschaft, die einzigartigen Kletterrouten und das Gefühl, an einem Ort zu sein, wo Kamele durch den Sand ziehen und die Sterne zum Greifen nah erscheinen – all das macht eine Woche im Wadi Rum zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Ob du dich an den klassischen Linien der Remy-Brüder versuchst, eine anspruchsvolle Beduinenroute erkundest oder einfach die Magie der Wüste auf dich wirken lässt – das Wadi Rum wird dich mit seiner rauen Schönheit und seinem unerschöpflichen Potenzial in seinen Bann ziehen. Es ist ein Ort, an dem man als Gast ankommt und als Freund der Wüste wieder geht, mit dem festen Vorsatz, eines Tages zurückzukehren.
Dein Kletterurlaub in Wadi Rum
In den Dolomiten wirst du nicht nur auf unglaubliche Felswände, tausende von Kletterrouten und atemberaubende Aussichten treffen, sondern auch auf leckeres Essen und Good Times mit Gleichgesinnten. Bereit für deinen nächsten Kletterurlaub?
Deine Vorteile mit Exped Tribe:
Lokaler und mehrsprachiger Bergführer oder Kletterlehrer
Support Mitglied
das die Reise mit professionellen Aufnahmen dokumentiert und auf dein Wohlbefinden schaut. Du erhältst im Nachhinein Drohnenvideos, Fotos u. v. m. als Erinnerung an dein Abenteuer
Kleine Gruppen
von max. 8 Teilnehmer. Erhöhte Flexibilität, familiäre Stimmung und harmonisches Beisammensein. Wir geben unser Bestes, um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer ein unglaubliches Abenteuer erleben! Wir führen Erwartungstelefonate durch und poolen Teilnehmer zusammen, die ähnliche Erwartungen und Fähigkeiten haben. Wir nehmen gerne Sonderwünsche entgegen!
Vegetarier willkommen
Bei uns gibt es alpine Gourmet Küche, ganz ohne Fleisch/Fisch!
Co2 Kompensation
Pflanzung von mehreren Bäumen pro Teilnehmer. Du erhältst ein Zertifikat der gepflanzten Bäume und kannst somit ihr Wachstum verfolgen
Testmaterial
Kostengünstige Testmaterialien von unseren Partnerfirmen wie Klettermaterial, Seile u.v.m steht zur Verfügung
Geplanter Ablauf der Kletterreise in Jordanien
Tag 1
Anreise mit Flugzeug nach Aqqaba, in nähe von Eilat und des Roten Meer. Transfer nach Wadi Rum per Taxi. Beziehen der Unterkunft. Kurze Klettersession / Technische Einführung ins Klettern mit Klemmgeräten in einem naheliegenden Klettergarten. Besprechen der Wünsche, Ziele und Kletterinhalte der Folgetage mit dem Bergführer.
Tag 2-6
Es erwartet uns ein volles Programm! Lange Klettertage an steilen Sandtürmen, feines lokales Essen und Beduinenrouten stehen auf der Tagesordnung. Natürlich werden die Momente der Entspannung nicht fehlen. Wohlschmeckende, jordanische Küche am Abend in Wüstenzelte inklusive! Das Gebiet ist vollgepackt mit spannenden, landschaftlichen Leckerbissen!
Tag 7
Der Vormittag steht uns noch zur Verfügung, um die letzten Souvenirs zu besorgen, die letzte kurze Klettertour zu begehen oder uns eine letzte Wanderung in Campnähe zu gestatten. Nachmittags geht es wieder retour in Richtung Aqqaba, um den Rückflug anzutreten. Es war schön mit dir!
Wichtige Infos zu deiner Reise
Bekleidung
- Hard Shell Jacke
- Soft Shell oder Fleecejacke
- Kletterhose, T-Shirt und Pulli
- Ersatz Unterwäsche
Diverses
- Sonnenbrille
- Sonnen- und Lippencreme, Sonnenhut
- Trinkflasche
- Ev. Fotoapparat
- Stabile Schuhe für Zustieg
- Rucksack (20-40l)
Technische Ausrüstung
- Helm
- Kletterschuhe (eng, aber bequem)
- Klettergurt
- Kletterset (3 HMS Karabiner, Sicherungs-/Abseilgerät, 1 Set mit 6 Expressen, Bandschlinge 60 cm, Standschlinge, Prusikschlinge, Magnesiumbeutel)
- Sicherungsgerät (Empfehlung: Grigri, Edelrid Megajul)
- Weiteres Klettermaterial, falls vorhanden
Mietmaterial
- Klettergurt, CHF 20.00
- Helm, CHF 15.00
- Kletterset, CHF 70.00
Inklusive
- Bergführer
- Spesen Bergführer
- Übernachtung in Zelte, Guest Houses mit Halbpension
- Professionelle Fotoreportage und Videos
- Gruppenmaterial
- Co2-Ausgleich mit der Pflanzung von 10 Bäumen/Teilnehmer
Exklusive
- Anreise von und zum Zielland
- Mittagessen im Picnic Format
- Zwischenverpflegung und Getränke
- Private Versicherung mit Rücktransportkostenübernahme
- Annullationskostenversicherung
- Alles, was nicht unter „Inklusive“ aufgeführt ist
Verpflegung
- Frühstück und Abendessen: Morgens und abends können wir in unserem „Hauptquartier essen. Die jordanische Küche ist aber simpel aber sehr Geschmackshaft und Arabisch angehaucht!
- Halbpension ist im Reisepreis enthalten.
Sonstiges, Add-ons
- Wenn du möchtest, kannst du dieses Abenteuer mit einem Besuch der Ruinen von Petra ergänzen.
Welches ist die beste Zeit fürs Klettern in Wadi Rum?
Die idealen Monate für eine Kletterreise ins Wadi Rum sind November bis Mitte Dezember sowie Ende Februar bis Ende März. In dieser Zeit herrschen optimale Bedingungen mit Tagestemperaturen zwischen 20 und 28 Grad und kühlen Nächten um die 12-15 Grad. Der Niederschlag ist minimal, und die Sonne scheint fast täglich vom azurblauen Himmel. Im Hochsommer wird es mit bis zu 36 Grad zu heiss, im Winter können die Nächte mit Temperaturen um den Gefrierpunkt unangenehm kalt werden.
Unterkunft: Die Übernachtungsmöglichkeiten reichen von einfachen Beduinen-Camps über familiäre Unterkünfte im Dorf Rum bis hin zum Biwak direkt unter den Felswänden. Wer mehrere Tage im abgelegenen Barrah Canyon verbringen möchte, sollte ausreichend Wasser und Verpflegung mitnehmen – das nächste Handysignal ist oft eine Stunde Fussmarsch entfernt.
Wie erreicht man Wadi Rum?
Der internationale Flughafen in Aqaba ist von den meisten europäischen Städten gut erreichbar. Von dort geht es per Taxi in etwa 2 Stunden nach Wadi Rum. Die Strassen in Jordanien sind gut ausgebaut und sicher befahrbar.
Wie viele Kletterrouten gibt es in Wadi Rum?
Über 300 dokumentierte Kletterrouten, wobei in weniger als 10 Jahren nach der „Entdeckung“ des Gebiets durch westliche Kletterer mehr als 300 Erstbegehungen gemacht wurden. Allerdings ist dies nur die Anzahl der dokumentierten Routen. Das Wadi Rum ist voll von massiven Sandsteinformationen, mit einer nahezu unbegrenzten Anzahl von Kletterrouten, von denen viele noch zu entdecken sind. Das tatsächliche Potenzial ist also deutlich grösser.
Die erste Ausgabe des Tony Howard Kletterführers von 1987 enthielt etwa 140 Routen. Bis zur neueren Ausgabe hatte sich die Anzahl der Routen verdoppelt.
Die meisten dieser Routen sind im traditionellen Stil mit mobilen Sicherungsmitteln erschlossen worden, nur wenige sind vollständig mit Bohrhaken ausgestattet. Es gibt Routen für alle Schwierigkeitsgrade – von einfachen Beduinenrouten bis hin zu extrem schwierigen Big-Wall-Routen im achten UIAA-Grad und höher.
Wo Übernachten wir in Wadi Rum?
Wir übernachten in Wüstencamps oder in Bedouinen Häusern im Dorf Wadi Rum selbst.
WADI RUM KLETTERN
Kletterurlaub in Jordanien mit Bergführer. Gemeinsam erkunden wir die steilen Sandtürme der Wüste, bewundern Kamele und begehen klassische Bedouinenpfade im rötlichen Gestein. Diese Reise ist eine Mischung aus Alpinem Klettern, Trad Klettern und Sportklettern, in Marsändlicher Landschaft! jetzt buchenKürzliche Trips
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