Ein Landstrich wie ein anderer Planet. Rau, ungeschminkt, dünn besiedelt und vor allem wild.

Ein Paradies für Abenteurer mit Expeditionsgeist und genau den, bringen wir in ausgeprägter Form mit. Die Halbinsel Kamtschatka ist übersäht von Vulkanen. 300 sind es insgesamt und vier davon wollen wir besteigen. Noch leicht benommen vom Schlafentzug der Anreise aus Europa, wird die Euphorie des Aufbruchs jedoch erst einmal gebremst.
Der reservierte Mietwagen hat sich
am Tag zuvor beim Offroaden überschlagen, ist unbrauchbar. Wir bekommen Ersatz, können aber erst einen Tag später los, als geplant.

Lebensmittel einkauf in Esso

Von Bärenspray bis Zuckervorrat – wir sind vorbereitet.

Kein Problem, die Zeit nutzen wir! Zuerst besorgen wir Essentials wie Bärenspray, Handfackeln, Konserven und natürlich Süßigkeiten, wir werden die Energie brauchen.
Dann geht es an die Küste, wo wir uns Surfboards schnappen und uns damit in die Wellen stürzen, umringt von neugierigen Seehunden. Ein vollkommen anderer Auftakt als geplant, aber häufig sind es eben genau die unvorhersehbaren Dinge, die für ganz besondere Erlebnisse sorgen.

Zeltplatz Kamtschatka

Das kleine Einmaleins der Bären-Prävention: unser elektrischer Weidezaun.

Am  nächsten Tag geht es endlich los, über die staubige Straße Richtung Norden nach Esso, einem kleinen Dorf im Zentrum der Halbinsel. Unterwegs schlagen wir das erste Mal mitten im Nirgendwo unsere Zelte auf. Was dabei nicht fehlen darf: Bären-Prävention! Auch wenn hier grundsätzlich ein harmonisches Miteinander zwischen Mensch und Bär herrscht, können die Dorfbewohner so einige Geschichten über unglückliche Begegnungen erzählen, wie wir später erfahren. Von Tag eins an befolgen wir das Einmaleins des Bärenschutzes, der mit einigem Aufwand verbunden ist.

Wir zweckentfremden einen elektrischer Weidezaun, um unser Lager Nacht für Nacht zu umspannen, die Lebensmittel bewahren wir gut versiegelt im Auto auf und idealerweise sollten weder Deo noch Zahnpasta verwendet werden, da die Bären den Geruch ziemlich spannend finden. Um keine halben Sachen zu machen, haben wir sicherheitshalber vor dem Trip sogar noch den Kurs „Wie entkomme ich einem wütenden Braunbären“ absolviert.

Nach einer bärenfreien ersten Nacht erreichen wir Esso und fühlen uns gleich heimisch. Die Gegend wird auch als russische Schweiz bezeichnet. Es ist sehr grün, die hügeligen Wälder und Berge drum herum haben vermutlich zum Spitznamen verholfen. Die Menschen wohnen in gemütlichen Holzhäuschen anstatt in Betonbauten. Das Dorf ist einladend, es gibt sogar heiße Quellen.
Kein Wunder, dass vor allem die Stadtbewohner aus Petropawlowsk hier Urlaub machen.
Im Winter sind sie auf Skiern unterwegs,
im Sommer wird gejagt. Für uns ist es aber kein Ort der Erholung, sondern der Ausgangspunkt
der ersten Vulkanbesteigung:
Wir wollen auf den Tolbatschik.
Der thront mit seinen 3680 m Höhe in einer rauen Landschaft, aus rotem und schwarzem Lavakies. Hier sieht es aus, wie auf den Fotos der Marsoberfläche. Und es ist heiß. So heiß, dass es trotz der hohen Lage des Plateaus kaum auszuhalten ist.
Der dunkle Boden reflektiert zusätzlich, es fühlt sich wie eine Wüstentour an. Lavagestein und Schlamm wechseln sich ab, die Flüsse, die wir auf dem Weg zum Startpunkt der Wanderung mit dem Wagen durchqueren, werden immer tiefer und schlammiger.

Wellenreiten am Bering Meer

OBEN: Simone wartet auf die perfekte Welle in der Brandung des Beringmeer.

UNTEN: Lavash-Brot als
Kartenersatz – improvisieren können wir.

Das Risiko, mit dem Auto steckenzubleiben oder umzukippen, steigt. Ab und zu brechen Teile vom Auto ab, die wir notdürftig wieder anbringen.
Von den Reifen gar nicht zu reden – wir flicken sie insgesamt über fünfzehn Mal auf dieser Tour. Auf halbem Weg treffen wir glücklicherweise auf einen Expeditionsbus, der ist etwas höher und brettert mit Schwung über schwierige Passagen. Unser lädierter Wagen muss am Straßenrand warten. Wir werden bis zum Plateau mitgenommen. Trampen in der Tundra.

Lavash Brot spass
Aufwärmen am Lagerfeuer

Kalter Sonnenaufgang auf Kamtschatka. Wir wärmen uns vor dem Aufbruch in einen weiteren abenteuerlichen Tag noch kurz auf.

Die holprige Anreise und der Aufstieg mit brennenden Lungen lohnen sich: Ein imposanter Weitblick über die Landschaft
erwartet uns. In der Ferne ist der höchste Vulkan Kamtschatkas, der Kljutschewskaja Sopka, zu sehen. Mit seinen 4750 m Höhe stellt der schneebedeckte Riese selbst für Geübte und in diesem Terrain erfahrene Bergsteiger eine Herausforderung dar. Auf der anderen Seite blicken wir über eine ganz andere Szenerie: den Toten Wald, der vom letzten Vulkanausbruch teilweise mit einer meterhohen Schicht gehärteter Lava bedeckt ist.

Der letzte Ausbruch liegt nur einige Jahre zurück, Jahr 2013, was vulkangeschichtlich quasi gestern war.

Durch das Lavagestein hat sich noch keine Pflanze gekämpft. Murmeltiere lassen sich offenbar nicht davon abschrecken. Ein besonders freches Exemplar grüßt kurz und klaut unsere karamellisierten Nüsse. Auf dem Rückweg nach Esso schlagen wir unser Zelt auf und lassen bei einer Portion Pasta vom Gaskocher die vielen Eindrücke der ersten Wanderung erst einmal auf uns wirken.

Trampen in der Tundra

Unser Retter in der Not: ein Expeditionsbus. Trampen in der Tundra.

Die holprige Anreise und der Aufstieg mit brennenden Lungen lohnen sich

Bärin und ihre Jungen<br />auf Frühstückstour.

Die Bärin und ihre Jungen auf Frühstückstour. Ein warnender Blick. Ja, wir lassen deine Jungen in Ruhe, bleiben auf Abstand.

Nachdem wir das malerische Dorf noch
ein wenig erkundet und bei ein paar Jägern
Schokolade gegen einige Runden Wodka eingetauscht haben, setzen wir unsere Reise nach Nordosten fort. In der Hafenstadt Ust-Kamtschatsk angekommen, stoßen wir allerdings
auf das nächste unerwartete Hindernis.
Diesmal hat die Natur jedoch wenig damit zu tun. Polizisten halten uns auf, erklären uns, dass wir ausländische Spione sein könnten und schicken uns nach ausgiebiger Befragung postwendend wieder dahin zurück, wo wir hergekommen sind. Die Befragung gestaltet sich aufgrund mangelnder Englischkenntnisse ihrerseits zwar ziemlich einseitig, aber wir
fügen uns lieber.

Kurz darauf befinden wir uns unmittelbar in einer dichten Nebelwolke wieder, Whiteout

Das machen wir schleunigst, nur wieder unterbrochen vom permanenten Reifenflicken – mittlerweile sind wir Profis. An Petropawlowsk vorbei geht es jetzt also in den Süden der Halbinsel, wir wollen zum Vulkan Gorely. Dort entdecken wir Thermalquellen, perfekt, nach dem Schreck und der Fahrt.

In der Gegend gibt es hohe vulkanische Aktivität und dadurch eben auch solche heißen Quellen. Allerdings hätten das verdächtig grünliche Wasser und der Schwefelgeruch eine Warnung sein sollen: Wir hüpfen rein und stinken danach bestialisch.

Marco wirft einen Blick in den Krater<br />des Awatschinskaja Sopka

Marco wirft einen Blick in den Krater des Awatschinskaja Sopka. Hier sind keine Fehltritte erlaubt!

Exped Tribe Team Foto Kamtschatka

Das Exped-Tribe-Team in Kamtschatka auf Erkundungstour

Am darauffolgenden Tag, dem neunten unserer Reise, starten wir frühmorgens und laufen stundenlang auf einem teils schneebedeckten Grat des Gorely. Ein krasser Kontrast zur Hitze des ersten Aufstiegs. Der Grat fällt steil in die Caldera ab, einem mit Wasser gefüllten Krater, der sich durch einen Ausbruch des Vulkans gebildet hat. Hier und da treten vulkanische Gase in kleinen Säulen aus der Erde aus.
Plötzlich werden wir von einer Horde Einheimischer in Sneakern überholt – wie ein Fehler in der Matrix in der beißend kalten Luft. Kurz darauf befinden wir uns unmittelbar in einer dichten Nebelwolke wieder, Whiteout. Die prächtige Aussicht hat sich sekundenschnell in eine kurze Sicht von weniger als einem Meter verwandelt – wir brechen ab.
„Bär! Bär in Sicht!“, schreit Marco. Eben noch durch die Tundra trottend, sind wir
jetzt hellwach. Auf unserer Wanderung um den Gorely begegnen wir also doch Bären.
Und dann auch noch einer Mutter mit ihren Jungen. Nah, sehr nah. Aber die drei sind ganz entspannt auf Frühstückstour, suchen schwer beschäftigt Heidelbeeren und Wurzeln, graben ein paar Löcher,  während wir sie wie gebannt anstarren. Die Jungen bemerken
uns, gucken neugierig herüber und tapsen in unsere Richtung, überlegen es sich
dann aber doch wieder anders. Nicht die schlechteste Idee, wir versuchen auf Abstand zu bleiben. Das Letzte, was wir hier draußen brauchen könnten, ist, von einer instinktgetriebenen
wütenden Bärenmama als Bedrohung wahrgenommen zu werden.

Reifen flicken<br />mit Humor, auf dem Weg nach Petropawlowsk

Mal wieder: Reifen flicken mit Humor, auf dem Rückweg nach Petropawlowsk.

Die drei trotten und purzeln schließlich weiter, während wir mit ordentlichem Herzklopfen, aber auch entzückt zurückbleiben. Gut, hätten wir das auch von der Bucket-List abgehakt.
Für den letzten Reisetag haben wir uns noch einen wirklich anspruchsvollen Aufstieg ausgesucht: den Avachinsky (2741 Meter), unweit von Petropawlowsk. Seine Nordseite ist oft vereist und anspruchsvoll zu begehen. Wir starten frühmorgens, die Wetterbedingungen können sich hier schnell ändern. Hier wird aus wüstenartiger Wärme auch mal unvermittelt ein Graupelschauer. Unterwegs stellen wir fest, dass es noch vereister ist als vermutet und das feinkörnige Lavagestein ist ohnehin schon enorm rutschig. Wir stapfen durch den Schnee dieser einzigartigen Landschaft, nur das Knirschen und unser Keuchen ist in der Stille zu hören. Davide lässt seine Thermosflasche fallen – sie springt die gesamte Vulkanseite hinunter in die Tiefe. Wir kämpfen uns hoch, hier und da hilft ein Fixseil um an Steilstellen Halt zu finden. Als wir schließlich auf dem Gipfel ankommen, werden wir wieder mit einem spektakulären Anblick belohnt: Aus dem Krater dampfen Gase, die den Schnee schmelzen und erneut zu Graupel gefrieren lassen.

Aussicht vom Tolbatschik

Plötzlich werden wir von einer Horde Einheimischer in Sneakern überholt – wie ein Fehler in der Matrix in der beißend kalten Luft.

Von hier oben können wir bis hinunter zur Awatscha-Bucht und zu einem weiteren riesigen Vulkan, dem Korjakskaja Sopka, schauen. Wir genießen den Ausblick und erholen uns, bevor wir den Abstieg angehen.
Nach diesem spektakulären Ausflug übernachten wir ein letztes Mal im Zelt, schnüren dann unsere Rucksäcke und machen uns auf den Heimweg.

Mit im Gepäck:
Eindrücke einer einzigartigen Vulkanlandschaft, von Hitze bis Schneegestöber, wahnsinniger Aussichten und der ein oder anderen brenzligen Situation. Und natürlich neue Kompetenzen im Reifenflicken.

Über Exped Tribe

Lust auf ein außergewöhnliches Abenteuer? Exped Tribe bietet seit 2020 Touren in entlegene und touristisch wenig erkundete Gebiete an: Grönland, Georgien, Tadschikistan, Nepal oder die Pole. Aufgrund der aktuellen politischen Lage finden Reisen nach Kamtschatka derzeit nicht statt. In kleinen Gruppen trekken, klettern oder auf Skiern unterwegs sein. Erfahrene Bergführer, Expeditionsbegeisterte und Fotografen mit viel Erfahrung im Wildcampen und Bergsteigen sorgen für garantiert sichere und dennoch abenteuerliche Touren.
Für Abenteurer, die es lokaler mögen, hat Exped Tribe auch etwas im Programm. So werden in der Schweiz und im nahen Ausland Reisen und Kurse am Berg angeboten, wie Kletterkurse, Hochtourenkurse oder luftige Portaledge-Übernachtungen.
Neugierig geworden? Weitere Infos gibt es unter www.expedtribe.com oder über Instagram @expedtribe_official

Auf der Suche nach einer grossartigen Expeditionsreise?

Hier kommen wir von Exped Tribe ins Spiel!
Rufe uns gerne an oder schicke uns deine Wünsche über das Kontaktformular und wir setzen uns zeitnah mit dir in Kontakt.
Wir können umgehend deine Wünsche und Bedürfnisse besprechen. Somit steht deiner Expeditionsreise im Ausland nichts mehr im Wege, handle es sich um eine Bergsteiger-, Erkundungs- oder Trekkingreise!

Kamtschatka Expeditionsreise

Vulkanhopping am Ende der Welt – Kamtschatka

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